Peak Season 2026: Mehr Umsatz statt Rabattschlacht
Shownotes
Die Peak Season steht vor der Tür – und wer erst am Black Friday loslegt, ist zu spät dran. Doch worauf kommt es bei der Vorbereitung auf dein Business wirklich an?
In dieser Podcastfolge spricht Lisa Haak mit dem stellv. Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland, Martin Groß-Albenhausen, über aktuelle Entwicklungen im Onlinehandel und darüber, was sie konkret für dein Geschäft bedeuten.
Du erfährst, warum der Dezember für Händler*innen wichtiger wird, weshalb Kund*innen heute deutlich früher mit ihrer Produktsuche beginnen und welche Rolle Marktplätze, Social Media und KI bei der Kaufentscheidung spielen. Außerdem geht es um die Frage, wie du trotz Preissensibilität und Rabattschlacht überzeugen kannst. Außerdem sprechen Lisa und Martin darüber, wie KI dich im Geschäftsalltag produktiver machen kann und warum sich ein Blick über Black Friday und Weihnachten hinaus lohnt.
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Kapitelmarken
00:00:00 bis 00:04:20: Einstieg, Vorstellung von Martin Groß-Albenhausen & E-Commerce im Wandel 00:04:20 bis 00:07:48: Was bedeutet Peak Season heute & warum sie länger dauert 00:07:48 bis 00:11:06: Saisonalität, Kaufentscheidungen & frühzeitig sichtbar werden 00:11:06 bis 00:14:20: Dezember als stärkster Monat & die Bedeutung von Black Friday 00:14:20 bis 00:17:54: Steigende Bestellfrequenz, Logistik & Herausforderungen in der Peak Season 00:17:54 bis 00:22:27: Frühzeitig planen, Marktplätze & neue Wege der Product Discovery 00:22:27 bis 00:27:36: Produktdaten, Kundenbedürfnisse & Value statt niedrigster Preis 00:27:36 bis 00:32:22: Saisonale Produkte, Micro-Influencer & die Grenzen der Rabattschlacht 00:32:22 bis 00:38:09: Rabattstrategien, Margendruck & datenbasierte Preisoptimierung 00:38:09 bis 00:46:25: „Gerne. Nie wieder“, KI im Handel & die wichtigsten Tipps für die Peak Season
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00:00:00: Martin: Die Hälfte des Weihnachtsbudgets kriege ich eben erst abseits dieser absoluten Rabattschlacht. Und das heißt: Ich kann dann mit solchen Value Propositions tatsächlich noch landen. Ich habe dann nicht mehr den Druck an dieser Stelle.
00:00:18: Lisa: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Alles Top. Gerne wieder dem eBay Podcast rund um Handel und E-Commerce. Ich bin Lisa Haak und wir sprechen heute über eine der wichtigsten Phasen des Handelsjahres, die Peak Season. Black Friday, Cyber Week und Weihnachten stehen zwar noch vor uns, aber eine entscheidende Frage für Händler lautet: Was ist in dieser Zeit anders? Und was müssen Händlerinnen eigentlich jetzt tun, um vorbereitet zu sein? 2026 verändert sich einiges Konsumentinnen planen früher starten ihre Suche besonders häufig auf Marktplätzen, achten stark auf Preisleistung und haben je nach Produktkategorie ganz unterschiedliche Erwartungen. Darüber spreche ich heute mit Martin Groß-Albenhausen. Martin ist stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland. Er beobachtet die Entwicklung des digitalen Handels seit vielen Jahren und bringt aktuelle Daten zum Einkaufsverhalten und Konsumentenverhalten mit. Martin, super schön, dass du heute da bist.
00:01:17: Martin: Ja, ich freue mich, hier zu sein, Lisa.
00:01:19: Lisa: Das war jetzt eine lange Vorstellung. Gibt es über meine Vorstellung hinaus etwas, was du zu dir und deiner Person sagen möchtest?
00:01:25: Martin: Ich bin beim E-Commerce-Verband. Ich bin seit 2011 dabei. Und wenn du sagst, ich bringe aktuelle Zahlen mit. Ich bin da unter anderem verantwortlich auch für all unsere Marktforschung, die wir machen und die Studien. Wir haben mit eBay zusammen Studien gemacht. Wir machen aber auch eine andere große Befragung, wo wir permanent versuchen, das Online-Shopping Verhalten nachzuzeichnen. Dem Online-Volk aufs Maul zu schauen und zu gucken, wo sie eigentlich stehen.
00:01:52: Lisa: Und das ist für uns super spannend, weil oft irgendwie behandeln wir Theorie oder Dinge, die wir auf dem Marktplatz sehen. Aber du bringst heute einfach auch Zahlen und Befragungen mit über E-Commerce allgemein, die wir heute mal versuchen auf eBay oder für Händlerinnen auf eBay zu übersetzen. Und bevor wir starten, noch eine kleine Bitte an dich da draußen. Wenn dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über eine Bewertung auf der Streamingplattform deiner Wahl. Damit hilfst du anderen Händlerinnen, unseren Podcast zu entdecken. Vielen, vielen Dank für deine Unterstützung. Martin Wir haben am Anfang der Folge immer noch mal so ein bisschen so einen Blick auf dich. Und als wir uns im Vorgespräch auch über deine Vita unterhalten haben, war ich beeindruckt, dass du seit 1998 dich mit dem Thema E-Commerce beschäftigst. Also eigentlich so von Anfang an. Gibt es eine Prognose oder etwas, was du so zu den Anfangsjahren des E-Commerce vorhergesagt hast, über die du heute besonders schmunzeln musst.
00:02:45: Martin: Ja, sicherlich gibt es da viele. Aber worüber ich eigentlich wirklich immer noch so beinahe, wie soll man sagen, so ikonisch oder episch schmunzle, ist eigentlich Mein erstes Seminar, Was ich gemacht habe zum Thema E-Commerce. Das war im Jahr 1999 und Und wir saßen da und ich hatte einen Haufen Händler eingeladen, klassische Versandhändler, Mailorder Houses sozusagen mit Katalog und allen weiteren. Und damals war die zentrale Frage, die wirklich alle Händler so gestellt haben und das weiß ich noch wie gestern, als wäre es gestern gewesen. Werden wir durch Werbung auf unseren Webseiten jemals genug Geld einspielen, um die Betriebskosten der Websites zu sozusagen wieder reinzuholen? Wir wussten ja alle nicht, wo es hingeht. Ich hatte ein paar Leute aus Amerika eingeladen, die gesagt haben, Da kann man viel machen und ihr könnt über Email verkaufen, auch und so, und das war ja auch kurz erst nach der, nach der Gründung, eigentlich dessen, was später das Marktplatz Game wurde. Aber so, da waren wir so weit weg von auch im Mindset, dass alles was damals an Prognosen war, was dermaßen dermaßen neben der Spur. Ja, das konnte keiner wissen.
00:03:49: Lisa: Ja, super spannend, weil irgendwie da ja ganz viel passiert ist seitdem. Was einfach das das Denken komplett verändert hat. Und das ist nicht nur der Handel, sondern eben auch die Konsumentinnen. Und wie das? Beides Zusammenspielt. Martin Wir wollen heute über Peak Season reden. Ich habe gestern auf Instagram was gelesen. Wir sind noch 17 Sonntage von Weihnachten entfernt. Das finde ich ja sehr, sehr lang. Aber das ist wahrscheinlich der richtige Moment, sich auch mit der Peak Season zu beschäftigen. Kannst du vielleicht mal runterbrechen, was Peak Season im Onlinehandel überhaupt bedeutet?
00:04:20: Martin: Also klassisch hat man ja nie von der Peak Season gesprochen, sondern vom Weihnachtsgeschäft. Das braucht man heute gar nicht mehr. Wir wissen und und jeder, der sich mit Google Trends usw. auseinandersetzt, der weiß, dass das einfach die Konsumentinnen. Viel, viel früher als noch in der Vergangenheit war, sich eigentlich erstmals mit bestimmten Weihnachtsthemen auseinandersetzen. Gleichzeitig hat sich aber auch etwas verändert, weil wir diese klassischen Peak Peak Zeiträume gefunden haben. Und die hast du schon erwähnt. Das ist eben so der der Black Friday oder die Black Week, der Cyber Monday. Und das ist eigentlich das, was wir heutzutage als die absolute Peak betrachten. Aber genau genommen muss man sagen, geht das Ganze. Ich würde sagen so Anfang Mitte November los und hört eigentlich erst ganz kurz vor Weihnachten auf. Und man muss sagen, auch die Zeit nach Weihnachten, die Wochen sind noch sehr wichtig, um dieses, diesen nachlaufenden oder das auslaufenden Weihnachtsgeschäft noch mitzunehmen.
00:05:13: Lisa: Ja, also besonders danach. Große Zeit Umtauschen?. Geld wird verschenkt. Gutscheine wurden vorher verschenkt. Also, Peak Season. Du hast es gesagt. Früher war es so als Weihnachten in allen Köpfen. Aber es ist. Es geht ja übers Jahr hinaus. Oder man nimmt es mit. Auf wie viel Wochen oder Monate müssen sich Händlerinnen eigentlich jetzt einstellen?
00:05:38: Martin: Also ich denke mal, das Weihnachtsgeschäft abgearbeitet ist tatsächlich erst Ende Januar. Wir haben dann tatsächlich die das Retourengeschäft noch und ich sage das im positiven Sinn. Es ist nicht irgendwie ein Thema, was jetzt eine Katastrophe wäre für die Händler, dass nachher alle alles zurückgeben, sondern es ist das ganz normale Geschäft. Es läuft eben weiter. Man kann andere Sachen dann eben wieder verkaufen. Und von daher ist auch kein Nachlass an dieser Stelle von der Werbeaktivität eigentlich geraten, sondern man muss schauen, die Kunden sind und das wissen wir aus dem klassischen Handel ja in dem Moment, wenn Sie, wenn Sie gerade ein positives Erlebnis hatten, sind Sie durchaus geneigt, dann das auch zu verlängern. Und eigentlich ist die Peak Season natürlich eine unheimlich aktive Kaufzeit und die versucht man natürlich nach hinten raus noch so gut wie es geht abzuschöpfen.
00:06:29: Lisa: Dein eBay-Business kann mehr. Finde heraus, wie – und zwar bei der eBay OPEN 2026. Teste eBay Live, entdecke, wie internationaler Handel dein Business ankurbeln kann, und erfahre, wie du deine Angebote noch sichtbarer machst. Triff andere Händler*innen, eBay-Expert*innen und Partner, bekomme Antworten auf all deine Fragen und nimm konkrete Ideen und Inspirationen für dich und dein Business mit. Sei am 15. Oktober live in Berlin dabei. Tickets kosten 49 Euro und nachdem du teilgenommen hast, erhältst du 100 Euro Guthaben für eBay Ads. Und das kannst du dann direkt in dein Business investieren. Sichere dir jetzt dein Ticket und triff uns am 15. Oktober in der Uber Eats Music Hall. Alle Infos dazu gibt’s in den Shownotes. Und wenn imein Geschäft, also das was ich verkaufe Peak Season unabhängig ist, was kann ich aber aus der Peak Season lernen? Zum Beispiel wenn ich Pools verkaufe, werde ich wahrscheinlich zu Weihnachten weniger weniger oft einen Pool verkaufen. Genauso Autoreifen haben ja auch immer so die O bis O Saisonalität Wenn wir Peak Season verlängern, sind wir fast schon wieder bei Valentinstag und dann bei Ostern. Und vorher fängt eigentlich auch mit Halloween und Singles Day usw viel früher was an, also wie, wie unterscheide ich Saisonalität und Peak Season?
00:07:48: Martin: Also ich denke diese absolute Peak Season die wir haben, die muss extrem gut vorbereitet werden, weil sie sich auf sehr sehr wenige Tage mittlerweile ja verdichtet. Was man sicherlich lernen kann ist, dass man entsprechend die die Momente oder diese Zero Moment of Truth sozusagen schaut. Wann fängt der Konsument an, das erste Mal sich wirklich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, dass man das versucht besser zu verstehen, Weil das zeichnet, glaube ich, alle Seasons aus, dass man, dass man genau diesen richtigen Moment erwischen muss. Und das wird umso wichtiger, je mehr man eben sagen muss man muss heutzutage ja top of mind sein beim Kunden. Wir haben ja lange Zeit gedacht, okay, wir können einfach relativ deep im Funnel, also ganz dicht am Kauf, eigentlich unser Budget ausgeben. Aber das wird ja immer schwieriger und wir müssen einfach zumindest irgendwo platzieren, beim Kunden im Kopf. Und da muss ich eben gucken, dass ich, wenn ich weiß, dass es eben Ostern ist, jetzt was weiß ich, zum Beispiel für alles, was draußen mal passieren wird, ein guter VerkaufSzeitraum, dass ich eben frühzeitig, so dass dieses Gefühl ja, da ist da was und der bietet da was an.
00:08:53: Lisa: Und wenn du sagst, wir fangen nicht mehr so spät im Funnel an, also müssen wir einfach die Kaufentscheidung dadurch, dass sie an anderen Stellen schon beeinflusst wird, auch angreifen oder dort sichtbarer sein. Oder was glaubst du sind die Themen, die Händlerinnen besonders jetzt vor der Saison beschäftigt, um eben nicht mehr nur den Blick auf den auf den Funnel und direkt vorm Abverkauf zu haben?
00:09:15: Martin: Nein, ganz sicher ist es, dass man erstmal die Themen finden muss, die bei den Kunden im Moment sehr wichtig sind die Trends. Das ist aber eine Geschichte, die versuche ich ja jederzeit. Das ist eine Binse. Wenn Ich bin kein guter Händler, wenn ich nicht verstehe, was beim Kunden passiert. die Herausforderungen, vor denen wir stehen oder vor der wir stehen. Ist das eigentlich wir heutzutage in dem hohen Wettbewerb, den wir haben, nicht nur mit den anderen Händlern hier bei uns um die Ecke, sondern tatsächlich im globalen Handel, dass wir sehr weit vorne anfangen müssen, beim Kunden ein Ort zu sein, den er in seine aktive Suche mit einbezieht. Das heißt, er muss uns kennen. Das ist eine Sache, wo ich nachher die Transaktion nachher stattfindet, ist gar nicht so das Entscheidende, sondern ich muss einfach lernen. Was sind die Trends, was sind die Themen? Muss entsprechend mein Sortiment so haben, dass ich dann auch auf den jeweiligen Transaktionskanälen natürlich auch mal auftauchen kann und zwar frühzeitig. Wenn er jetzt gerade anfängt, das erste Mal zu beschäftigen, dann kann ich natürlich schauen, dass ich auf Marktplätzen, vielleicht auch im eigenen Shop, in der Google Search oder an Weihnachten wird es jetzt immer wichtiger, denke ich auch eben bei den komplexeren Suchanfragen, die heutzutage ja mittlerweile sehr stark auch KI unterstützt gemacht werden von den Verbrauchern, dass ich dort eben gut platziert bin.
00:10:27: Lisa: Sehr gut. Ich habe mich nach dem Vorgespräch so ein bisschen damit auseinandergesetzt, wie ihr eigentlich diese Befragung macht und ihr macht die wöchentlich richtig. Genau, das ist ja super spannend, wenn man eine wöchentliche Befragung hat und die dann auch in den Kontext des Gesamtjahres oder der Vorjahre setzt. Wenn du dir eure aktuellen Zahlen und Befragungen anguckst, siehst du dort im Verhalten schon etwas, was du in in den Kontext zur Jahresstatistik legen kannst und siehst, dass es da Veränderungen für 2026 im Kaufverhalten oder in den Absichten für Peak Season gibt.
00:11:06: Martin: Nein, für diesen können wir es noch nicht sehen, ganz ehrlich nicht. Was wir allerdings sehen, sind natürlich langfristige Trends. Was wir gesehen haben, ist aberdass der Dezember eigentlich immer wichtiger geworden ist, wenn man das in Zahlen sagen wollte, dann war es grundsätzlich so, dass früher noch 2019 zum Beispiel etwa 2/3 des gesamten vierten Quartals erwartungsgemäß im Oktober November gekommen sind. Was wir sehen ist, dass heute, 2025. nur noch 60 %. Im Oktober und November sind und 40 % des vierten Quartals, also überproportional viel im Dezember läuft. haben wir festgestellt, dass der Dezember mittlerweile der wichtigste Monat ist und was vielleicht auch ganz wichtig zu verstehen ist der endet nicht mit dem Cyber Monday. Sondern tatsächlich ist es so, dass viele eben an diesem Black Weekend eben noch nicht ihre ganzen Käufe getan haben, sondern dass eben eine ganze Menge vom Budget immer noch weiter in den Dezember und näher auf Weihnachten zu ausgegeben werden. Klar, das Flaut ein bisschen ab. Aber da ist noch viel, viel, viel Geld zu holen. Und hier können clevere Händler eben sagen Moment, ich lasse jetzt eben hier nicht nach, Ich vermarkte weiter, ich habe weiter noch tolle Angebote.
00:12:18: Lisa: Und also ich kenne das aus meinem meinen eigenen Diskussionen natürlich auf der Arbeit, aber auch mit Freunden und Familie. Die Diskussion darüber, ob Cyber Week sich eigentlich lohnt, ob man da denn zuschlägt, ob man da noch die Schnäppchen bekommt. Ist es was, was ihr seht oder was auch Grund dafür sein kann, dass da einfach noch eine Kaufzurückhaltung, ein Abwarten ist? Einerseits vorher, dass man auf diese Cyber Week wartet, sich dann die Angebote anschaut und aber doch nicht unbedingt kauft, sondern im Gefühl hat, es kann ja vielleicht danach noch günstiger werden. Ist das gängig oder ist das einfach nur meine Wahrnehmung?
00:12:58: Martin: Ich habe dazu keine Antwort. Muss man einfach so sagen. Ich habe dazu keine Antwort, weil das unsere Zahlen auch nicht hergibt. Wir sehen ja nur, dass die Menschen im Dezember sehr stark kaufen. Was wir aber auch sehen, das fragen wir eigentlich regelmäßig ab in unseren Konsumentenfragen auch, die wir noch außer der Reihe machen. Immer im November Dezember. Das Image vom Black Friday ist gar nicht so gut. Wir haben immer einen relativ großen Teil der Bevölkerung, die sagen Ich beteilige mich nicht an diesen Aktionen. Das nervt mich. Ich will das eigentlich gar nicht.
00:13:27: Lisa: Auf der Käufer oder Verkäuferseite.
00:13:31: Martin: Auf der Seite sogar. Wir wissen ja, das, was man sagt, ist das eine, was man macht als das andere. Und ich glaube, keiner bleibt dann am Ende des Tages unbeeindruckt von der von der massiven Werbung, die damals die, die eigentlich dann immer ausgespielt wird. Und es ist so, dass natürlich muss man auch sagen, die die Menschen dann im Moment aufs Geld schauen. Sie schauen ganz bewusst darauf. Und das sehen wir an vielen Stellen. Aber es ist nicht so, dass das von allen Konsumenten gewünscht ist, dass die das jetzt als etwas Positives wahrnehmen.
00:14:02: Lisa: Du hast eben gesagt, ihr fragt immer Habt ihr etwas gekauft? Wenn ja, was sehen wir, dass Konsumentinnen heute mehr bestellen? Oder Du hast eben gesagt, sie schauen auch mehr aufs Geld. Geht es eher zurück. Wie stehen Häufigkeit und Umsatz heute in Korrelation?
00:14:20: Martin: lange Zeit war es so, dass etwa jeder Vierte gesagt hat o er hat innerhalb der letzten sieben Tage was bestellt. Mittlerweile ist es stabil, ein gutes Drittel.. Also jeder dritte Deutsche, den man irgendwie erwischt, sagt Ich habe innerhalb der letzten sieben Tage online bestellt. die Leute bestellen viel, viel, viel und die Frequenz ist da extrem hoch. Das Problem dabei ist, dass natürlich eine Vielzahl von Bestellungen, die ausgelöst werden, die vielleicht auch im gleichen Händler stattfinden. Man hat eins gekauft und dann schaut man, da komme ich noch mal, da sind ja Prozesse dahinter. Und das bedeutet, ich habe nicht mehr die Möglichkeit, wie ich es sonst im Jahr habe, dass ich bestimmte Bestellungen Zusammen sozusagen. Und dann gemeinsam. Verschicke, sondern mein Aufwand steigt. Und das ist eben das große Problem..
00:15:02: Lisa: Ja dann auch eine Problematik, die sich der die Logistik irgendwie zur Aufgabe machen muss. Denn also unsere Logistikpartner, die wir bei eBay haben, wenn wir uns mit denen unterhalten, da ist Pixie natürlich auch. Also eine unglaubliche Herausforderung, auch immer zu prognostizieren, wie viele Sendung hast du denn, in welcher Zeit? Gibt es denn aus diesen? Den Erkenntnissen, die ihr habt. Handlungsempfehlungen für HändlerInnen, wie ich damit umgehe, dass ich einfach eine größere Frequenz habe, mehr Sendungen nicht behandeln kann, in dem Fall, wie ich eventuell auch kommuniziere, dann mit meinem Logistiker, um die die Erwartungshaltung dahingehend zu managen.
00:15:39: Martin: Also es gibt ja viele Ansatzpunkte an der Stelle. Ich kann natürlich in meinen von mir verantworteten Kanälen, also im Shop sage ich mal, den Kunden schon sagen Pass auf, wir fassen die Bestellungen zusammen. Das Problem, was ja ein bisschen von außen herangetragen ist, dass man muss ja auch die Logistiker verstehen, allerdings für für viele Händler auch diejenigen, die jetzt gar nicht so ein starkes Peakgeschäft haben. Du hast vorhin ja von den Leuten gesprochen, die die eigentlich gar nicht so groß daran beteiligen ist, dass die Logistikdienstleister einfach pauschal mittlerweile nur noch PeakPeak Zuschläge erheben. Ja, das ist einfach so, weil sie eben dieses irre Volumen vor sich herschieben. Und das zahlen alle. Das heißt, in dieser Zeit ist es für die Händler absolut unattraktiv, eigentlich Waren zu versenden, weil das extrem teuer ist. Das heißt, man kann natürlich schauen, ob man sagt Pass auf, wir garantieren dir, dass du es vor Weihnachten bekommst, aber du bekommst es eben jetzt nicht. Genau. Quasi drei Tage nach dem Black Friday sozusagen. Das ist dann dann schon. Hast du danach Cyber Monday? Das heißt, man muss hier schauen, soweit das geht. Und soweit das mit dem mit der Peak Season oder eigentlich verhandelbar ist, dass man schaut, dass man das Geschäft ein bisschen entzerrt.
00:16:45: Lisa: Also wenn man das ganze Jahr Zeit, seine Prozesse so sauber zu halten, die zu stresstesten, die Leute, die man in seinem Unternehmen hat, zu schulen und aufmerksam zu machen darauf, dass es dann in der Peak Season läuft.
00:16:59: Martin: Genau.
00:16:59: Lisa: Du hast vorhin gesagt, der Dezember wird immer wichtiger. Es ist nicht mehr das gesamte vierte Quartal, sondern es gibt so diesen Peak Peak um den Dezember. Wir haben selbst ja auch eine Umfrage in den letzten Jahren und auch dieses Jahr schon gemacht mit dem Meinungsforschungsinstitut CW. Und da kam raus, dass 23 % der Befragten sogar schon im Spätsommer über Weihnachtsgeschenke nachdenken. Ich persönlich finde es ja ganz großartig, wenn Leute das können.. Bei mir kommt Denken dann nicht ins Handeln. Ich denke vielleicht drüber nach. Aber ich bin nicht eine, die früh an Weihnachtsgeschenke denkt.wann ist bei mir der Startpunkt wertvoll? Ich habe vorhin gesagt, wir haben noch 17 Sonntage bis Weihnachten. Bin ich damit jetzt eigentlich schon viel zu spät dran, mir Gedanken über Sortiment, Listings, Werbekampagnen zu machen und muss auf das nächste Jahr warten. Oder wann sollte ich einsteigen? Peak Season vorzubereiten?
00:17:54: Martin: Ja, unbedingt. Jetzt. Also ich würde sagen, bei allem, wenn man, wenn man jetzt im Anfang September, Ende August, Anfang September, wo wir jetzt gerade sprechen, nicht anfängt diese Listings vorzubereiten, ist man sehr, sehr spät dran. Natürlich ist es so, dass ich da mit bestimmten Templates arbeiten muss. Bestimmte Produkte sind sehr schwer zu steuern, sage ich mal, Ich hänge mich ja häufig auch ein bisschen daran an, was jetzt gerade im. Ich hätte mich ja vielleicht auch ein bisschen später daran an, was Die jüngsten aktuellsten Trends sind aber grundsätzlich, die Formate, die Kampagnen zu planen. Ich muss im September anfangen, die Kampagnen zu planen, damit ich sie dann im Oktober November sauber und mit wenig Stress ausspielen kann.
00:18:34: Lisa: Man nimmt sich ja selbst auch so ein bisschen den Stress vorweg.Martin kommen wir noch mal auf CW und die Umfrage, die wir gemacht haben, zurück. Da gibt es auch immer eine Frage, wo die Suche stattfindet nach Produkten, nach Schnäppchen, nach dem nächsten kaufen. Da, ist auch eine Mehrfachnennung möglich. Und 65 % der Befragten sagen aber, dass sie auf Online Marktplätzen als erstes suchen. 43 % an Suchmaschinen und 41 auch direkt in Shops von Marken oder Herstellern. Welche Rolle spielen damit Marktplätze in der Orientierungsphase? Also du hast ja vorhin auch gesagt, wir fangen nicht mehr so tief im Funnel an, irgendwie. Die Leute suchen. Wir müssen dort stattfinden, wo die Leute suchen. Aber welche Rolle spielen eBay und unsere Markt mit Bewunderer dort im Kaufverhalten?
00:19:26: Martin: dass genau die Zahlen, die du, die du sagst, dass die im Markt bekannt sind. Was wir auch sehen, ist eigentlich, und das wurde ja lange totgesagt, dass tatsächlich die Suchmaschinen bis jetzt nicht ein bisschen Einbruch haben, sondern teilweise sogar noch stärker werden. Was wir sehen, ist, dass Social Media natürlich auch eine Relevanz haben. Nicht in allen Altersgruppen. Aber gerade bei den Jüngeren findet sehr viel Product Discovery eigentlich jetzt statt auf den Social Media, oder und da sind wir, sind wir recht überrascht, wie schnell das zunimmt, dass mittlerweile die KI eben als Frageort, als als Entdeckungsort in dem Sinne auch eine große Relevanz hat. Wo wir alle natürlich noch dabei sind zu gucken, wie müssen wir denn jetzt eigentlich unser Offering anpassen, gerade auch unseren Content anpassen, damit das stattfinden kann?
00:20:17: Lisa: Würdest du sagen, dass da so die Orientierungsphase zu dem Was möchte ich schenken oder die Inspiration dann auch über Social Media und KI stattfindet, dann aber die Suche nach dem konkreten Produkt geht dann über auf Marktplätze Shops oder die Suchmaschine und das da so ein so ein Bruch ist zwischen Orientierungsphase und Kaufen, weil wir. Wir sehen zum Beispiel bei uns in der Umfrage, dass 57 % der Leute, die, die nach Artikeln suchen, sehr konkret nach einem Produkt schon suchen. Das heißt, die sind ja eigentlich schon entschieden, was es sein soll, nur noch nicht genau, bei wem oder in welcher Form sie es kaufen können.
00:20:54: Martin: Genau das ist das, was ich meine. Wir haben die Product Discovery an einer anderen Stelle und ich weiß eben schon, welches Produkt ich will oder zumindest welche Range welches Sortiment ich haben will. Das ist eben eine Veränderung, die jetzt für die Händler elementar ist, weil einfach sie nicht mehr Top of Minds sind, sage ich mal an der Stelle, sondern viel weiter vorn, bevor Sie überhaupt darüber nachdenken, zu dem und jenem Händler zu gehen, findet die Inspiration irgendwo statt. Dann stelle ich vielleicht ein paar Fragen. Aber heute ist für alle Kunden mittlerweile elementar, dass sie sagen da, wo Reichweite, also Produkt, Reichweite ist, wo ich ein sehr, sehr breites Offering habe, wo ich auch gute Preise vermuten kann, da werde ich auf jeden Fall mich orientieren. Plus Und ich glaube, das ist ein wahnsinnig wichtiger Punkt, wo ich auch dann Rezensionen sehe von anderen Kunden, die das gekauft haben, wo ich Features gut vergleichen kann, wo ich auch ein bisschen Gespür dafür bekomme. Ist das eigentlich das Produkt, das für mich gut ist? Und hier findet jetzt eben vielleicht eine Veränderung statt, dass einfach sehr viel von diesem, Überlegungssprozess welches Produkt ist das richtige? Ist das jetzt auch weiter nach vorne verlegt, weil es nicht mehr dieser in Anführungsstrichen Self Service des Kunden ist? Er geht irgendwo hin, schaut sich die verschiedenen Produkte an, vergleicht sie. Er fragt lieber gleich Was ist das Beste? Eben. Und dann bin ich eben bei der. Bei der Frage Gibt es eine Möglichkeit, die ich als Händler und auch als Wissender über Produkte habe, w wie ich mich eben als eine Authority an dieser Stelle gerade auch in der KI etablieren kann, um einen neuen Zugang zu finden.
00:22:27: Lisa: Und gibt es daraus resultierend dann Dinge, die ich auch in meiner Produktdarstellung auf den Plattformen anpassen muss? Also musste ich etwas an meinem Listing verändern, weil einfach ein unterschiedlicher Informationsbedarf für das Produkt oder für das Angebot herrscht.
00:22:42: Martin: Ich würde es ein bisschen ein bisschen breiter anfassen. Ich muss bei meinem Produkt daten. generell beim Content muss ich schauen. Wir haben ja, was KI angeht, diese verschiedenen Protokolle da draußen sind AgP und es ist wahnsinnig wichtig, dass ich einfach anfange. Und das ist eigentlich keine neue Erkenntnis, dass ich anfange, Kunden Fragen zu beantworten, relativ weit vorne. Und wo ich das dann ausschließe, ist eigentlich egal. Aber je mehr ich und genauer ich in der Lage bin, Fragen der Kunden zu beantworten, umso wahrscheinlicher ist nachher, dass ich dann als ein verlässlicher Partner oder als ein Partner, der sich mit dem Produkt auskennt und mir da helfen kann, wahrgenommen werde.
00:23:20: Lisa: Und wahrscheinlich auch zu antizipieren, welche Fragen werden gestellt, Das dann ins Produkt zu übernehmen oder auch mal den Kundenservice zu fragen Was habt ihr denn eigentlich für Fragen bekommen? Und dann sein Listing entsprechend anpassen?
00:23:31: Martin: Exakt. Und ich meine, das Thema ist ja, dass ich heutzutage durch die vielen Kontaktkanäle, die ich habe, das ja extrem gut dann auch nicht nur aufnehmen kann, sondern dann auch wieder mit entsprechender Unterstützung in typische Q&A oder FAQs eben. Oder diese Struktur, die besonders gut funktioniert, auchr für KI eben umwandeln kann.
00:23:52: Lisa: Sehr gut. Wir haben natürlich bei unserer Umfrage auch entsprechend. Wir sind Marktplatz. Wir haben ganz viele verschiedene Händler innen, ganz viele unterschiedliche Produktgruppen. Und wir sind mal in die Produktgruppen reingegangen und dort auch in die Erwartungen der Käuferinnen, in den unterschiedlichen. Wir nennen es vertikal oder Kategorien. Und ich habe nur drei unterschiedliche Ergebnisse mitgebracht. Das ist zum einen das bei Fashion das am häufigsten genannte war von 43 % ein gutes Preis Leistungsverhältnis bei Thema Collectibles, Also alles was so sammeln und seltenes ist, hat das Rennen gemacht. Eine EchtheitsGarantie. Die als wertvollsten erachtet wird. Und wenn wir uns auf den Bereich Refurbished Electronics beziehen, da war Garantie und Gewährleistung mit 41 % sehr weit vorne. Wie muss ich denn als Händlerin da Peak Seasonspezifisch sein für die Produktgruppe, die ich verkaufe.
00:24:51: Martin: Ja immer an denEhmm Pain Points der Kunden einfach mich orientieren. Natürlich, wenn wenn ich Collectibles anbiete, dann ist natürlich das Entscheidende hier ist der Echtheitsbeweis. Bei Elektronikprodukten ist sicherlich häufig die Garantie und Gewährleistung eine Sache. Das ist ein wahnsinnig wichtiges Thema für die für die Kundinnen, die die Fashion Geschichte ist mit dem Preis Leistungsverhältnis natürlich eine Sache, die jetzt in der aktuellen Zeit ohnehin immer ein Thema ist.
00:25:24: Lisa: Ja, wir sagen Preis Leistung so häufig und wir sagen so oft irgendwie, Die Leute haben nicht mehr so viel Geld im Portemonnaie. und trotzdem kaufen sie einfach ein. Also dieBereitschaft zum Einkaufen und zum Ausgeben ist ja da. Aber dann steht in dem Verhältnis was ist denn Preis Leistung und wie nehme ich das denn wahr? Wie kann ich denn da als Händlerin, wenn ich nicht unbedingt nur über den besten Preis gehen kann, einfach weil meine Marge dann am Ende auch drauf hängt? Dann hängt auch dieses Bedürfnis zu einem guten Value, wie wir es ja immer sagen, also diesen Preis Leistungs Verhältnis eingehen und trotzdem noch Geschäft machen.
00:26:02: Martin: Produktdaten, Arbeit. Das eine ist ganz klar Produktdatenarbeit, sehr nah an den Kunden Value Vorstellungen arbeiten. Was ist eigentlich Value für den Kunden? Deswegen sage ich Man muss dem Kunden eben verstehen, was. Was zeichnet den Wert aus eines Produktes Dauerhaftigkeit. Es können auch Reparaturversprechen sein, es können auch der ganze Service sein, der drumherum ist. Aber dass eben in den Produktdaten so rüberbringen, dass das eben auch klar organisiert gut sichtbar ist und ich eben schaue, wo kann ich mich an der Stelle noch ein bisschen differenzieren von dem, was die anderen vielleicht Mit einem günstigeren Preis eben nicht mitliefern.
00:26:44: Lisa: Also Value auch so als added Value von mir als Händler Hersteller, der sich damit auskennt.
00:26:51: Martin: Ja, ich werde sicherlich nicht Nicht die Händlerin, die die Kundinnen erreichen, die ohnehin sehr stark auf dem abgezirkelten Preis sind. Das ist völlig klar. Die wissen, welches Produkt die haben. Ein Produkt, was sie kaufen. Das ist denen eigentlich egal. Da schauen sie einfach nach dem Preis. Wenn sie aber noch ein bisschen in der Entscheidungsphase sind, dann hat man noch, die Möglichkeit, ihnen ein bisschen zu erklären, was eben Unterschiede an Produkten sind. Nur nochmal Das ist nichts, was jetzt in der absoluten Kaufphase, wenn das Produkt längst ausgewählt ist, was dann eigentlich beim Kunden noch verfängt. Deswegen sage ich man muss früh bei Discovery sein, man muss früh top of mind sein, wenn man, sich in seinem Sortiment gut auskennt, weil dann kann man eben genau auch diese Services anbieten, die der die der Kunde als einen echten Unterschied wahrnimmt bei mir.
00:27:36: Lisa: Du hast vorhin davon gesprochen, das Peak Season, da fällt ja auch Shopping rein, was nicht Geschenke Shopping ist, sondern saisonal einfach ist. Also wir sprechen hier über, wenn wir auf den Bereich Motors schauen über Winter. Also ich rede hier von so frostschutzmittel so schneeketten. Danke. Ich bin da nicht nicht so bewandert. Ähm, und da hast du ganz gute Hinweise gegeben. Die würde ich nur einfach gerne noch mal beleuchten. Wie kann ich, wenn ich saisonale Produkte verkaufe und dann aber so diese Peak Peak Zuschläge habe, dort gut rangehen, um meine Marge in der für mich ja so wichtigen Zeit für meine Produkte zu sichern und trotzdem Sichtbarkeit haben. An Kundinnen und Kunden kommen vielleicht mich nicht zu verlieren in den hohen Werbebeträgen, die da in der Zeit eventuell auch genommen werden. Und ja, trotzdem die Relevanz zu bekommen für eben meine Produkte.
00:28:28: Martin: Ich muss Analytics können. Ich muss einfach genau mir anschauen Was habe ich für Kunden? Wann fangen Sie an, sich mit bestimmten Themen zu beschäftigen? Wie sind die die Search Patterns bei mir im Shop. Was sehe ich aus Google Trending Topics? Das ist das ganze Thema, wo es darum geht, meinen Kunden besser zu verstehen und eben genau den richtigen Moment zu finden, Produkt Discovery in Social Media bin ich in der Lage, tatsächlich für meine Zielgruppe auch ein eine Stimme zu sein, ein Voice zu sein. Influencer irgendetwas gerade über Affiliatedeals eben besonders gut in den Markt reinbringen. Diese Influencer sind zum Teil sehr teuer und für viele kleine und mittlere Händler gar nicht unbedingt so gut erreichbar. Wir haben aber gesehen, dass bei vielen von unseren kleinen mittleren Mitgliedern, dass sie sehr erfolgreich damit sind, MicroinFluencer für sich arbeiten zu lassen, die eben gezielt auch in einer sehr kleinen Nische einfach, aber eine sehr, sehr große Stimme haben. Und dass man damit eben sehr frühzeitig auch bestimmte Themen platzieren kann. Nur machen wir uns nichts vor. Also dieses ganze Thema mit der mit den Schneeketten zum Beispiel. Wir werden nie an der Faulheit der Menschen vorbeikommen. Wir werden nie davon daran vorbeikommen, dass die Menschen einfach über die Oktober bis Ostern Geschichte anfangen im November nachzudenken, wenn es endlich mal wirklich kalt wird in Deutschland.
00:29:55: Lisa: Ich kann einen Tipp geben, hören die Leute. Ich habe nämlich mein System umgestellt. Ich habe jetzt Zahnreinigung und Radwechsel in einen Sync gepasst und habe jetzt immer eine OrganisationsWoche im Jahr, wo ich beides vorher hatte. Wir sind erst im Jahr zwei, aber ich würde meinen, bis jetzt klappt das System. Vielleicht könnten wir uns alle gemeinsam darauf ausrichten.. Wir haben ja eben schon auch über Value und Value gesprochen und Preissensibilität oder nicht? Und wenn ich an die Peak Season denke, dann kommt mir so eine irre Rabattschlacht sofort in den Kopf. Irgendwie -70 % -30 %, 50 % auf alles sparen. Und irgendwie geht es immer mehr um. Um die Message des Rabatts und des Sparens. Aber ist es überhaupt noch so? Also sind die Leute sensibel auf diese Rabattmessages?
00:30:49: Martin: Menschen sind Menschen. Es ist immer gewesen. Es gibt diese, diese Reptilhirngeschichten. Es gibt so bestimmte Trigger,, die werden uns immer irgendwo erreichen. Das ist, dass das nicht, dass man dieser Trigger müde wird. Und ganz ehrlich, dieses Thema Black Friday ist mittlerweile mit tollen Rabatten gesetzt, aber die Überzeugung findet nicht mehr so statt. Und das heißt, die Leute haben schon ganz eine Preiserwartung. Und in der Produktvielfalt, dass sie mittlerweile nicht mehr einfach nur auf das Rabattschild schauen. Heißt im Umkehrschluss natürlich, dass er auch zwar ein Rabattangebot sieht, aber er weiß mittlerweile Das ist aber noch nicht das, was ich eigentlich, was mich wirklich überzeugt. Das hat man in den letzten Jahren eben gesehen. Und hier muss ich den Ball mal rüber spielen zum Kollegen Jörg Founder, der sehr viel Research auch macht im Umfeld der Uni Worms. Da haben sie es auch festgestellt, dass nach dem Black Friday nur ein kleiner Teil des tatsächlich zur Verfügung stehenden Budgets tatsächlich ausgegeben wurde. Das heißt, ein ganz großer Teil dessen, was die, Wann haben Sie Menschen in den Einkaufsstraßen draußen gefragt? Habt ihr denn mittlerweile euer Budget ausgeschöpft? Und das war ja erst zur Hälfte gerade mal ausgeschöpft. Das heißt, man sieht, die Hälfte des Weihnachtsbudgets kriege ich eben erst abseits dieser absoluten Rabattschlacht. Und das heißt, ich kann dann mit solchen Value Proposals tatsächlich noch landen. Ich habe dann nicht mehr den Druck an dieser Stelle. Ich kann eben mehr argumentieren. Ich kann einfach hier besser, sozusagen im Nachgang arbeiten.
00:32:22: Lisa: Der Aufmerksamkeitsdruck ist dann ein anderer. Und ihr fragt ja Händlerinnen auch dazu, wie sie denn teilnehmen an Black Friday, an Rabattaktionen, auch von Marktplätzen oder Retailern. Wie ist denn da die die Stimmung zu so großen allgemeinen Rabattaktionen?
00:32:43: Martin: Ja, also wir fragen sie schon immer regelmäßig Nehmt ihr daran teil? Das machen bei weitem nicht alle. Wir fragen sie auch Wie sind denn eure Erwartungen Zum Rabatt verhalten diesem Jahr und eigentlich die Hälfte sagt immer oder knapp die Hälfte sagt in der Regel, weil wir erwarten, dass es so wie im Vorjahr machen müssen. Aber dann ist etwa noch mal 1/3, also der größere Teil insgesamt, der sagt, wir erwarten dann doch eigentlich, dass es eher höhere Rabatte geben muss im Verhältnis zum Vorjahr oder so deutlich höhere Rabatte. Aber wie gesagt, das ist eine Zeit, wo sie eigentlich ohnehin schon wegen der erhöhten Lieferkosten, wegen der erhöhten Werbekosten, wegen all der ganzen schwachen Situation immer sich entscheiden müssen zwischen Absatz und Ergebnis nachher. Und ja, Sie. Sie befürchten, dass es in diesem Jahr noch schlimmer werden wird, weil einfach viele ja auf Lagern sitzen, die geleert werden müssen. ein zugleich natürlich auch ein Wettbewerbsdruck von all den neuen Wettbewerbern kommt. Das heißt, das ist gerade ein ganz, ganz, ganz schwierige Situation für die Händler.
00:33:48: Lisa: Und wir leben ja mittlerweile auch in einer Zeit, wo solche Entscheidungen dazu nehme ich da so eine Aktion mit, nehme ich da dran teil. Viel datenbasierter getroffen werden kann und auch die Höhe des Rabatt einfach flexibler gestaltet werden kann. Aufgrund der der Datenbasis oder der Vorschläge von KI oder dem dem Mitspielen des Algorithmus ist nenne ich es mal und das ist was, was wir uns bei eBay auch gefragt haben Was können wir denn Händlerinnen eigentlich als Empfehlung geben, was so an welcher Stelle der richtige Rabatt ist. Im Verhältnis zu PreissUchmaschinen, zum Verhalten auf der eigenen Plattform oder auch jedem der Käuferin eventuell einen anderen Rabatt zu zeigen. Wenn ich weiß, dass die Sensibilität auf Aufpreis oder Value Ebene ein anderer ist und in diese Kategorie fällt auch ein neues Feature, was wir Gelauncht haben und das heißt preisoptimal. Und das ist ziemlich genau, was der Name sagt. Wir versuchen nämlich den optimalen Preis an Käuferinnen zu geben und das in Absprache mit den Händlerinnen und Händlern. Wie groß ist denn da deiner Meinung nach auch das Vertrauen auf Datenbasis, um eventuell meine eigene Marge da flexibler z zu sichern?
00:35:11: Martin: das sagen dieHändler?
00:35:12: Lisa: Ja genau.
00:35:12: Martin: Das Vertrauen in die Daten ist groß, weil das Thema an sich, dass man eine Preisoptimierung oder ein Pricing gerade auf Marktplätzen nicht immer nur nach unten geht und man folgt dem Wettbewerb, sondern dass es durchaus eine Optimierung nach oben gehen kann. Das ist ein bekanntes, bekanntes Phänomen. Tatsächlich ist aber d der Gedanke dahinter, dass das Potenzial des Kunden eigentlich deutlich höher ist, als wenn ich immer nur nach unten die Preisschraube verstanden und und eine Geschichte, die die auch jedem natürlich nur zu raten ist. Aber auch hier, das kann ja gerade die Chance auch sein für diejenigen, die auf Marktplätzen wie eBay aktiv sind, das im eigenen Shop einzubauen. Das wirklich zu können ist natürlich nicht das Gleiche, als wenn ich sozusagen ein ausgeprägtes Tool mit mit wahnsinnig vielen 100.000 Millionen von Transaktionen sozusagen für mich nutzen kann. Und deswegen würde ich.
00:36:04: Lisa: Die.
00:36:04: Martin: Punkte genau das ist Sache der Datenpunkte. Aber ich würde schon raten, auch frühzeitig mit dem Testen anzufangen und nicht das jetzt vielleicht gerade in der Zeit zu testen, wo eigentlich die Elastizität der Kunden relativ hoch ist, also der Bereitschaft eben wegzugehen. Wenn der Preis nicht stimmt oder die Erwartung nicht ist, dann dann relativ da ist, sondern ich muss ja genau an der Stelle eigentlich ansetzen mit der Optimierung, wo ich weiß, der Kunde ist jetzt nicht so auf den letzten Preis fixiert, sondern wo ich diesen Spielraum besser, taxieren kann.
00:36:36: Lisa: Also wir spielen es noch nicht auf. Also unterschiedliche Käuferinnen sehen gerade nicht unterschiedliche Preise. Wir gehen eher vom Produkt aus, vom Angebot, was gelistet wurde und dort im Verhältnis zum Marktpreis. Oder wie könnte ein Rabatt bei besonders viel Traffic auf dem Produkt dann anderweitig ausgespielt werden? Wo sehe ich wenig Verkäufe bei stagnierenden Produkten und muss eventuell flexibler sein mit einem Rabatt? Also die Dynamik ist da im Moment eher auf ein Angebot und Angebot in Relation zum Abverkauf und zum Marktpreis zu schauen. Als ich dann die Person, die eventuell gerade kauft, anzuschauen und den Preis flexibel anzuzeigen.
00:37:18: Martin: Gut, dass wir das geklärt haben, weil das ist eigentlich auch zulässig. An der.
00:37:21: Lisa: Stelle.
00:37:21: Martin: Ja gar kein Problem.
00:37:22: Lisa: Und das finde ich aber sehr, sehr spannend, weil es halt einfach man überlässt quasi die Entscheidung in einem Rahmen, den man sich ja aber selbst vorher überlegen kann, was da eventuell dann auch noch mit der Marge zulässig ist. Dafür, dass ich da eben auch noch eine Mark mit dran verdiene,an dem Produkt. Und trotzdem muss ich nicht so konsequent hinterher sein, wie meine Preisgestaltung dort aussieht oder nicht. Die Preisgestaltung, die Rabattgestaltung, die Rabattierung Und es kann so ein bisschen in dem Geschäft, wo wir jetzt sehr doll herausgestellt haben, wie viel man da zu tun hat, so ein bisschen eine Sorge weniger sein, finde ich.
00:38:08: Martin: Absolut.
00:38:09: Lisa: Martin Wir haben eine Kategorie in diesem Podcast, die heißt gerne Nie wieder. Und da geben wir unseren Podcast Gästinnen die Möglichkeit, eine Sache im Hier und Jetzt zu beenden. Ein bisschen analog zu unserem Titel Alles top, gerne wieder sagen wir alles furchtbar gerne. Nie wieder. Was möchtest du heute hinter uns lassen?
00:38:32: Martin: Ein wichtiger Punkt ist eben heutzutage, dass man sich mit all diesen technologischen Veränderungen rund um die künstliche Intelligenz auseinandersetzt. Es ist bei weitem noch nicht klar, wie jeder individuelle Kunde damit umgeht. Wir sehen einen großen Unterschied. Natürlich nach Altersgruppen. Das hatten wir immer. Wir wissen das heute eigentlich im Prinzip bis zu den 50-jährigen, die Mehrzahl mittlerweile mobil shoppt und nicht irgendwie vom Desktop. Das hat sich lange dahin gezogen und dahingeschleppt. Aber mittlerweile ist dieser Punkt längst erreicht, dass weit über die Hälfte der Einkäufe passieren auf mobilen Endgeräten. Genauso wird es mit der künstlichen Intelligenz gehen. Auch hier heißt es aber wieder Ich weiß, was ich mitgehen sollte oder was ich nicht mitgehen sollte. Nur dann, wenn ich damit mich beschäftige, wenn ich es ausprobiere.
00:40:27: Lisa: Nun ist ja der Onlinehandel ein Bereich, wo man immer mit Neuerungen zu tun hat, sich immer überlegen muss, wie revolutioniert ich irgendwie mein Geschäft. Man hat immer einen inneren Druck von außen, mit regulatorischen Veränderungen, mit Veränderungen auf dem Marktplatz und so, da hat man ja als Händler nur bedingt Zeit. Immer am Zahn der Zeit zu bleiben, sich zu informieren, sich weiterzubilden. Und ich finde, KI ist da so ein Punkt, der eben auch Zeit braucht, sich a reinzufuchsen. Wenn du sagst, es gibt nichts, was man unterschätzen sollte und es kann aus allem was entstehen, wie priorisiere ich denn da für mich? Also wie schaffe ich es denn im gleichbleibenden Geschäft mich zu informieren und dann eine gute Entscheidung für mein Geschäft zu treffen?
00:41:12: Martin: Puh, das ist eine gute Frage. Ich will jetzt keinen Publikumsjoker anrufen, weil im Prinzip muss das ja alles verhindern.
00:41:21: Lisa: Das wäre das erste Mal in diesem Podcast.
00:41:23: Martin: Nein, es ist. Ich glaube, wenn man zehn Händler dazu befragt, wird jeder sagen Ja, das ist für uns eine große Herausforderung zu wissen, was, was funktioniert oder nicht. Ich sehe aus unseren Befragungen der Händler, dass 2/3 sagen, dass sie tatsächlich einen Nutzen direkt aus dem Einsatz von KI für sich erleben, weil längst künstliche Intelligenz in so vielen von den Einzelanwendungen ist. Und letztlich ist es ja so Wenn ein Händler bei euch auf der Plattform ist, interagiert er ja mit ganz viel künstlicher Intelligenz. Die Verklappt ist in euren Produkten, was völlig in Ordnung ist. Das heißt, diesen diesen Aspekt, dass ich diese Nutzung, diesen Nutzen längst schon habe. Aus der künstlichen Intelligenz ist da, wenn ich das weiß. Ist natürlich schon so, dass ich sagen kann, meine Priorität liegt darauf, momentan die Kosten zu streamen. Also schaue ich bei allem, was ich tue, erst mal wo kann mir künstliche Intelligenz helfen? Um jetzt dieses Beispiel zu nehmen, dass ich meine Kosten zumindest halten kann, dass ich produktiver werden kann. Und das ist natürlich extrem viel bei den Produktdaten, zum Beispiel Produktdaten, Beschreibungen. Das ist sicherlich immer so eine Geschichte. Ich darf hier nicht alles. Da hat ja jede Plattform wie auch die Regulierungen darauf, was, was ich machen darf und was nicht. Aber grundsätzlich ist das eine Riesenhilfe, dass ich an dieser Stelle erst mal schaue, wie viel oder bei jedem eigentlich eigentlich ein bisschen das, was Shopify damals gesagt hat, immer der Herr Tobias Lüdke. Ich muss bei jedem neuen Thema muss ich eigentlich fragen kann KI das für mich machen oder muss ich da einen Menschen dransetzen nicht um die Menschen dann nicht mehr zu beschäftigen, sondern einfach zu sagen bei der Vielzahl an Aufgaben? Ich muss die Menschen da einsetzen, wo sie am meisten und am produktivsten was bringen. Ich würde schon schauen erstmal, bevor ich irgendwas mal sage wo ist mein Pain Points, wo kann ich jetzt hier Kosten sparen? Nach vorne raus? Dann jetzt zu sagen, ich fange jetzt an mit Agenten mich zu beschäftigen oder mich in diesem Bereich jetzt zu bewegen. Dafür sollte ich ein Budget reservieren. Aber das ist nicht das, was mir jetzt im Moment die Butter bezahlt.
00:43:26: Lisa: Also so ein bisschen zu gucken, wo kann ich actionable bleiben? Genau in dem, wie ich mich mit den Sachen beschäftige.
00:43:32: Martin: Ich würde ganz klar dahingehen, wo gerade jetzt in diesem Weihnachtsgeschäft was extrem entscheidend wird für viele Händler. Wo kann ich damit produktiver arbeiten, wo kann ich vielleicht was ausprobieren? Auch irgendwie ich Ich lerne bei euch auf Veranstaltungen auch, was ich alles in Kampagnen an Creatives machen kann, was ich da vielleicht verschieden ausprobieren kann. Ich muss es irgendwie machen und dann zu sagen ich will es testen. Aber wie kriege ich das mit dem geringsten Aufwand hin? Da ist die Antwort in vielen Fällen. Das würde ich ausprobieren.
00:44:00: Lisa: Stimmt. Martin Wir haben über ganz viel Verschiedenes geredet, was ich als Händler in mir jetzt mitnehmen würde für meine Peak Season. Aber vielleicht reduzieren wir es noch mal auf auf zwei, drei, vier Empfehlungen von dir an Händlerinnen und Händler, wie sie sich jetzt. Wir sind ja noch Anfang September gut aufstellen für die kommende Zeit.
00:44:22: Martin: Gut, erstens ganz sicher jetzt anfangen, aber ich denke mal, die meisten werden das schon getan haben. Aber ganz sicher jetzt anfangen, Kampagnen planen, alles genau aufgestellt haben mit einem entsprechenden Gefühl dafür. Wo sind die Schmerzgrenzen, wie weit kann ich runtergehen oder was gibt es für Möglichkeiten? Operations. Also die Vorbereitung darauf, dass eine diese Vielzahl an Bestellungen abgearbeitet werden muss. Wir haben über die Frequenz gesprochen. Ist essenziell. Auch gerade genau anschauen, Was sind die Peak Peak Zeiten bei den bei den Logistikdienstleistern? Gibt es da für mich Möglichkeiten, wie ich das ein bisschen entzerren kann? Man muss sich bewusst sein, dass tatsächlich der Dezember nicht mit dem Black Weekend endet, sondern dass danach tatsächlich eine gute Zeit ist, noch Budgets abzuschöpfen und tatsächlich abseits der großen preisaggressiven Werbung noch Value Proposition zu platzieren. Und vor allem macht einen nach Weihnachts Suffering denkt darüber nach, wie er das Geschäft dann Ende Dezember und dann vor allem Anfang Januar noch vernünftig gestaltet, weil da ist einfach viel Budget beim Kunden wieder frei. Da gibt es Geschenke, da gibt es Gutscheine, die eingelöst werden. Und da könnte eben eine Mengean tun, um tatsächlich auch markenrechtlich noch zu arbeiten.
00:45:47: Lisa: Super vielen, vielen Dank Martin, Das hat mir sehr viel Spaß gemacht mit dir auf Zahlen von euch, aber auch auf unsere Umfrage mit Civey zu schauen und mal zu gucken, wie können wir die Zahlen denn interpretieren als Handlungsempfehlungen für unsere Händlerinnen und Händler? Vielen Dank, dass du mit all deiner Expertise vorbeigekommen bist und ich würde sagen bis zum nächsten Mal. Und allen Händlerinnen und Händlern da draußen ein frohes. Nicht mehr nur Weihnachtsgeschäft. Danke, Martin.
00:46:15: Martin: Danke, Lisa. Alles Gute allen Händlern draußen. Danke.
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